Jugendbeteiligung wirksam gestalten

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Jugendbeteiligung wirksam gestalten

Auf dem HOP! JUGENDKONGRESS MIT_WIRKUNG im September 2019 diskutierten ca. 100 Jugendliche und junge Erwachsene über die Frage, was sich in Sachen Jugendbeteiligung in Hessen aus ihrer Perspektive ändern müsste. Ein zentrales Ergebnis war: Es fehlt jungen Menschen weitgehend die Möglichkeit, auf Landesebene mitzubestimmen, dabei werden auch hier wichtige Entscheidungen getroffen, die direkt oder indirekt Einfluss auf ihr Leben haben.

Der Hessischer Jugendring hat diesen Impuls zum Anlass genommen für einen längeren, trägerübergreifenden fachlichen Diskurs zu diesem Thema. Mehrfach trafen sich Expert_innen, Fachkräfte und Jugendvertreter_innen zu digitalen Fachgesprächen, um die Grundlinien eines gemeinsamen Konzeptes abzustimmen, wie man Jugendbeteiligung auf Landesebene realisieren könnte.

Beteiligt waren hieran zum einen Vertreter_innen landesweiter Jugendorganisationen wie der Landesschüler_innen-Vertretung, der Hessischen Union zur Stärkung der Kinder- und Jugendinteressen (kurz HUSKJ) und dem Hessischen Jugendring, zum anderen Vertreter_innen fachlicher Zusammenschlüsse wie der LAG Kinder- und Jugendbeteiligung, der Frankfurter Behinderten-Arbeitsgemeinschaft und dem MuK Hessen, vor allem aber auch Vertreter_innen der Kommunen und der kommunalen Träger der Jugendarbeit wie der Hessische Städtetag und der gemeinsame AK Jugendarbeit und Jugendbildung von Städtetag und Landkreistag.

Diese trägerübergreifende konzeptionelle Zusammenarbeit ist einmalig und beispiellos in diesem Kontext und auf dieser Ebene. Gemeinsam haben wir ein ganzheitliches, umfassendes Konzept für Jugendbeteiligung auf Landesebene entwickelt, das seit Februar 2021 publik ist.

Ein zentrales inhaltliches Ergebnis dieses Fachdiskurses war, dass die Grundlage für eine attraktive und wirksame Jugendbeteiligung ein Partizipationsmix ist, der durch die Vielfältigkeit der Zugänge und Formate verschiedene Jugendliche in ihrer Lebenswelt anspricht.

Konzeptpapier "Jugendbeteiligung auf Landesebene"